Dubai & Abu Dhabi mit Kindern: Günstiger Familienurlaub voller Abenteuer & Tipps

✈️ Günstige Flüge nach Abu Dhabi – so geht's

Unsere Reise startete in Bergamo, Italien. Mit Pegasus Airlines flogen wir über Istanbul nach Abu Dhabi. Für nur 180 € pro Person mit Gepäck und Sitzplatzreservierung (Hin- und Rückflug) konnten wir ein echtes Schnäppchen ergattern – dank früher Buchung und Flugpreisvergleichsportalen. Google Flights mit Preistracking zeigt euch genau an wann der Preis fällt und den besten Zeitpunkt für eine günstige Buchung. Pegasus Airlines fliegt von vielen deutschen Städten nach Istanbul. Wählt am besten einen kurzen Layover dort, der Airport ist viel zu klein und dadurch leider total überfüllt. Kaum freie Sitzmöglichkeiten, überfüllte teure Restaurants und durchgehend laute Durchsagen. Bei 4 Stunden Wartezeit auf den Anschlussflug wurde dieser Stopover sehr anstrengend. Zu Pegasus Airlines können wir nur positives berrichten. Pünktlich, freundlich und hilfsbereit. Für eine Billigfluglinie absolut empfehlenswert.

🚗 Mietwagen in Abu Dhabi – sinnvoll oder nicht?

Vor Ort entschieden wir uns für einen Mietwagen, um flexibel zwischen den Städten und Zielen unterwegs zu sein. Preislich liegt man hier zwischen 200 und 400 Euro, je nach Modell für 7 Tage. Die Straßen in den VAE sind in einwandfreiem Zustand – breit, modern und hervorragend ausgeschildert. Allerdings muss man sagen: Der Verkehr ist nicht ohne. Autofahren in Abu Dhabi oder Dubai bedeutet, sich mit dichtem, schnellem Verkehr auf teilweise bis zu achtspurigen Straßen auseinanderzusetzen.

Die Tempolimits variieren stark (innerorts meist 40–80 km/h, auf Highways bis zu 160 km/h) und werden streng per Radar überwacht. In Abu Dhabi gibt es bestimmte Hauptstraßen, an denen kein km/h schneller gefahren werden darf. Da muss man wirklich höllig aufpassen, es ist fast unmöglich keinen Strafzettel zu kassieren, auch zu langsames fahren wird bestraft. Gleichzeitig ist der Fahrstil vieler Einheimischer eher forsch – dichtes Auffahren, abruptes Spurwechseln und hohe Geschwindigkeiten sind keine Seltenheit. Wir würden rückblickend davon abraten, selbst zu fahren – vor allem in den Städten. Taxis (Carem), Metro und gelegentlich gebuchte Transfers sind wesentlich entspannter und kaum teurer, wenn man sie gezielt einsetzt.

🏖 Strandpromenade Corniche

Die ersten drei Nächte verbrachten wir in einem gemütlichen, günstigen Airbnb (210 Euro) in Abu Dhabi, unweit der Corniche – der berühmten Strandpromenade der Stadt. Der Corniche Beach eignet sich ideal für Familien: gut gepflegte Strandabschnitte, Rettungsschwimmer, Sanitäranlagen und schattige Plätze machen das Baden und Entspannen dort angenehm und unkompliziert. Viele Beachbars, Restaurants und kleine Cafés reihen sich an die verschieden Strandabschnitte.

🏝 Heritage Village - Blick auf Abu Dhabi

Gegenüber der Corniche liegt das Heritage Village, eine Art kleines Freilichtmuseum, das Einblicke in das traditionelle Leben der Emiratis geben soll. Zwischen den Beduinenzelten und nachgebauten Lehmhäusern schlendert man über den sandigen Boden und hat dabei einen großartigen Blick auf einen wunderschönen Strand und auf Abu Dhabi direkt daneben. Allerdings ist man hier selten allein – Touristen aus aller Welt füllen die Wege, was die Atmosphäre manchmal etwas überlagert. Hier empfiehlt sich wirklich ein Besuch morgends, um die Anlage ohne die ganzen anderen Touristen zu genießen.

Für Familien mit Kindern gibt es einige interessante Stände und kleine Museen, in denen traditionelle Handwerkskunst, Alltagsgegenstände und alte Boote gezeigt werden. Alles ist recht einfach, aber liebevoll gemacht. Es wirkt etwas touristisch, ist aber für einen kurzen Abstecher durchaus lohnenswert.

Die Parkplatzsuche kann sich schwierig gestalten, besonders an Wochenenden. Praktisch ist die Nähe zu einer großen Mall mit riesigem Supermarkt, falls man den Besuch mit einem Einkauf verbinden möchte. Direkt am Parkplatz bieten Arbeiter dir an, dein Auto während des Besuches der Mall zu waschen. Wir staunten nicht schlecht. Irgendwie kamen wir aus dem Staunen überhaupt nicht mehr herraus. Für den ersten Tag hatten wir schon mehr als genug neue Eindrücke gesammelt. Nach einer kurzen Pause entschieden wir noch spontan die Scheich-Zayid-Moschee zu besuchen. Anscheinend hatten wir noch nicht genug erlebt für unseren ersten Urlaubstag in Abu Dhabi.

🕌 Abu Dhabi – Die Scheich-Zayid-Moschee hautnah

Die Scheich-Zayid-Moschee ist eine der größten Moscheen der Welt und ein Wahrzeichen Abu Dhabis. Sie bietet Platz für über 40.000 Gläubige und beeindruckt mit weißen Marmorflächen, kunstvollen Mosaiken und riesigen Kronleuchtern.

Der Eintritt ist kostenlos, jedoch muss das Ticket vorab online beantragt werden. Hierfür werden die Reisepassnummer sowie weitere persönliche Daten abgefragt. Wir empfehlen, dies mindestens einen Tag vorher zu erledigen, um Stress vor Ort zu vermeiden. Vom kostenlosen Parkplatz führt der Weg hinunter zum Tunnel(Nicht muslimisch Gläubige müssen den unterirdischen Zugang benutzen). Der Tunnel ist eher ein Einkaufszentrum, mit vielen Shops, Souvenirläden und Restaurants. Dort werden Taschen geprüft und die Tickets gescannt. Danach gelangt man zum unterirdischen Zugang.

Weibliche Besucherinnen müssen Haare, Schultern und Beine bedecken. Einen leichten Schal mitzunehmen ist empfehlenswert, da es vor Ort keine kostenlose Abaya-Ausgabe mehr gibt (wir haben zumindest keine gefunden). 👉 Leichter Schal für den Moschee-Besuch. Männliche Besucher sollten lange Hosen tragen. Das Outfit wird vor dem Zutritt kontrolliert, und wer die Anforderungen nicht erfüllt, muss vor Ort Kleidung kaufen.

Sobald man den Vorplatz erreicht, beeindruckt die Größe und die strahlend weiße Architektur der Moschee. So wunderwunderschön! Wie ein Traum aus 1001 Nacht. Als der Ruf zum Gebet erklang, konnten wir unser Glück kaum fassen, genau im richtigen Moment am richtigen Ort sein zu dürfen! Gänsehaut pur! Sehr eindrucksvoll – ein authentisches Erlebnis, das uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Zu diesem Zeitpunkt waren unsere Kinder leider schon total überfordert von den Menschenmassen. Nur so, als kleinen Hinweis, denn das kommt auf den Fotos nicht so rüber.

Wer es ruhiger mag, sollte am Vormittag kommen. Am Abend ist die Athmosphäre zwar atemberaubend, doch dann sind auch deutlich mehr Besucher unterwegs.

🏜 Ausflug in die Wüste Liwa

Unser Tagesausflug führte uns tief in die Wüste Liwa, eine der größten zusammenhängenden Sandwüsten der Welt. Schon die 2,5 stündige Fahrt durch die karge Landschaft der VAE ist beeindruckend. Die Sandfarbe verändert sich von hell zu dunkel orange. An der Düne angekommen hörten wir nichts. Nichts los, komplette Leere – alles ausgestorben. Besonders eindrucksvoll ist die Moreeb Düne, eine der höchsten Sanddünen der Erde, die majestätisch in den Himmel ragt. Wir hätten uns ein paar Offroad-Jeeps oder mehr Action vorgestellt, aber stattdessen genossen wir die unendliche Weite und die faszinierende Schönheit der Wüste – ein Erlebnis, das uns in Erinnerung bleiben wird. Wir gaben uns die größte Mühe die Moreeb Düne zu besteigen. Nicht zu empfehlen in der Mittagshitze. 👉 Sonnencreme LSF 50 – Must-Have in der Wüste Der heiße, weiche Sand macht ein vorwärts kommen fast unmöglich. Die Hälfte unserer Familie ist oben angekommen, die andere Hälfte musste auf dem halben Weg aufgeben.

Auf dem Weg dorthin machten wir einen Stopp beim Emirates National Auto Museum, das etwas außerhalb von Abu Dhabi liegt. Dort sind unzählige Fahrzeuge ausgestellt, darunter die riesigen Nachbauten eines Defenders und eines Willys Jeeps. Besonders für Kinder ist dieses Museum spannend und ein echter Hingucker. Preislich auch sehr günstig, Kinder gratis, Erwachsene unter 10 Euro.

Am Abend kehrten wir zurück nach Abu Dhabi und verbrachten den Abend auf der Hudayriyat Insel. Dort gibt es eine schöne Uferpromenade, die sich perfekt für einen Spaziergang eignet. Viele kleine Restaurants säumen den Weg, und der Blick aufs Meer ist schön, leider waren wir für den Sonnenuntergang zu spät dran. Abend gegessen haben wir im Hooked Seafood Restaurant – ein besonderes Erlebnis für die ganze Familie. Hier wird ein Seafood Bucket direkt auf den Tisch geleert, und man isst mit den Händen. Für die Kinder war das ein echtes Abenteuer, auch geschmacklich war es ein Volltreffer. Besonders erfrischend dazu: die hausgemachte Minz-Limetten-Limonade, die perfekt zum warmen Abend passte.

🏕 Übernachtung im Al Marmoon Wüstencamp

Unser Vormittag begann am Kite Beach in Dubai. Von dort hat man einen schönen Blick auf das Burj Al Arab. Der Strand ist gepflegt und bietet zahlreiche kleine Strandbuden – die Preise sind jedoch eher hoch. Anschließend machten wir einen Abstecher zur Dubai Outlet Mall: riesig, voller Verkaufsstände mit Souvenirs wie Schokolade und Parfüm. Die Verkäufer sind unterhaltsam, wir haben wirklich sehr viel Schokolade probiert und leider auch viel zu viel teure Schokolade gekauft. Zu guter letzt fanden wir noch Birkenstock, weswegen wir eigentlich in die Mall fahren mussten. Denn das Familienoberhaupt vergas die Sandalen leider zu Hause.

Am Nachmittag fuhren wir zum Al Marmoon Wüstencamp. Die Übernachtung dort war außergewöhnlich: traditionelle Zelte, Falken, Pferde, eine beeindruckende Feuershow, ausgezeichnetes Essen, Kamelreiten, ein gemütliches Lagerfeuer und sternenklare Nächte zum Beobachten. Das Personal war super lieb und hilfsbereit, jeder Wunsch wurde uns erfüllt, die Zelte in denen man schläft sind überraschend komfortabel. Nehmt genügend warme Kleidung mit, nachts wird es empfindlich kalt in der Wüste. 👉 Leichter Fleece für kühle Wüstennächte – praktisch & platzsparend im Gepäck. Wir durften sogar noch zum Sonnenaufgang Kamelreiten! Romantik pur... Zum Abschluss gab es ein arabisches Frühstück – auf dem Boden sitzend, mit Kaffee vom Lagerfeuer und frischem Fladenbrot. Absolut empfehlenswert, die Kinder haben auch alles mitgegessen und es hat ihnen richtig gut geschmeckt!

Ja, es war teuer, 330 Eure für eine Nacht mit Übernachtung im Zelt inklusive Verpflegung und Entertainment für 4 Personen. Uns hat besonders die Kombination aus Tradition, guter Organisation und dem Gefühl von Gelassenheit in der Wüste gefallen. Preis-Leistung war für uns mehr als in Ordnung – insbesondere mit Kindern ist das Al Marmoon Camp eine klare Empfehlung.

🛕 Urlaub im Raffles Dubai – Luxus pur

Nach unserem Wüstenerlebnis ging es nach Dubai, ins Hotel Raffles. Ein echtes Luxushotel, das wir über ein tolles Angebot auf Secret Escapes gebucht haben – die App ist kostenlos, es lohnt sich, regelmäßig die Angebote zu checken. Das Hotel hat uns vollkommen überzeugt: riesige Zimmer, ein atemberaubender Ausblick auf die Skyline von Dubai und ein großer Pool, der zum Entspannen einlädt. 👉 Universal-Reiseadapter für Dubai & Abu Dhabi

Besonders begeistert hat uns das umfangreiche kulinarische Angebot. Im Preis inklusive war ein leichtes Mittagessen, edler Afternoon Tea, abendliche Canapés und ein opulentes Frühstück, das keine Wünsche offenließ. Die Qualität und der Service lagen auf höchstem Niveau. Wir zahlten für ein Zimmer mit Blick auf die Skyline zu 4. für 3 Nächte 739 Euro.

Direkt an das Hotel angeschlossen befindet sich die Wafi Mall. Oder anders gesagt: Hotel und Mall sind praktisch ineinander verschmolzen. Die Mall selbst ist luxuriös gestaltet, mit unzähligen hochwertigen Geschäften, Restaurants und ägypthischen Flair.

🛍 Ausflug zur Dubai Mall & Burj Khalifa

Vormittags starteten wir unser Abenteuer am Burj Khalifa. (Tickets besser schon frühzeitig reservieren. Die Preise sind saftig, mit 42 Euro pro Kopf). Die Kinder waren völlig begeistert – für sie ein absolutes Highlight des Urlaubs! Wir Erwachsenen fanden es ehrlich gesagt eher „ok“: beeindruckend, ja, aber man sieht auch viele Baustellen, Kräne und die eher karge Sandlandschaft drumherum. Trotzdem ist die Aussicht grandios und am Vormittag sehr zu empfehlen, da es weniger Menschen und kaum Warteschlangen gibt.

Danach ging es in die Dubai Mall. Riesig, wirklich riesig, unüberschaubar, aber faszinierend: überwältigendes Aquarium, berühmter Wasserfall, Eislaufplatz, unzählige Shops – die beste Aussicht auf den Burj Khalifa gibt es von der Terrasse des Apple Stores. 👉 Kompakte Powerbank für lange Sightseeing-Tage Leider fand zu Mittag keine Wassershow statt, wegen des Ramadans.

Ein kleiner Tipp an alle mit Mietwagen: merkt euch unbedingt, wo ihr geparkt habt! Nummer, Farbe, Ausgang, einfach alles!!! Wir dachten, wir hätten es im Griff – schließlich hatten wir uns die Ebene und den Bereich gemerkt. Dummerweise gibt es verschiedene Farben für die Parkhäuser, und schwupps, war unser Auto verschwunden. Das männliche Familienoberhaupt, das seine Schlappen zu Hause vergessen hatte, hatte sich ja extra neue Birkenstock gekauft und diese extra für den Dubai Mall Besuch angezogen. Als das Auto dann plötzlich ein Versteckspiel mit uns spielte, lief er barfuß durch die verschiedenen Parkhäuser, da die neuen Birkenstock höchst grausam zu seinen armen Füßen waren. Lustig im nachhinein, aber wir waren wirklich sehr verzweifelt.

🏘 Ausflug nach Old Town Dubai

Am nächsten Tag zog es uns ins Old Town Dubai. Sehr praktisch, unter dem alten Dubai gibt ein kostenloses Parkhaus. Unser erster Eindruck war positiv, traditionelle Häuse mit den typischen Windtürmen, die die Häuser kühlen. Von der Altstadt aus hat man die Möglichkeit mit einem Boot, Abra über den Fluss zu kommen. Ziel war der Old Souk mit dem berühmten Gewürzsouk. Hier warteten nicht nur bunte Düfte und Farben auf uns, sondern auch ziemlich aufdringliche Verkäufer, die wirklich alles daransetzten, uns ihre Waren schmackhaft zu machen. Uns war dies zu stressig, wir ließen den Goldsouk aus und fuhren kurzerhand wieder zurück in die gemüthliche Altstadt.

Nach einem kurzen Rundgang machten wir noch ein wenig Souvenir-Shopping in den kleinen Gassen von Old Town. Für die Kinder war es spannend, all die fremden Eindrücke mitzunehmen. Am Nachmittag gönnten wir uns dann einen entspannten Abschluss des Tages am Hotelpool – die perfekte Auszeit nach dem quirligen Basarleben.

🐊 Letzter Tag in Dubai & Rückreise

Unser letzter Tag begann mit einem Besuch in der Dubai Crocodile Park. Die Guides dort waren großartig und erzählten viele spannende Details über die faszinierenden Tiere. Wir bekamen riesige Krokodile aus nächster Nähe zu sehen und konnten im kleinen Museum beeindruckende Tierskelette bestaunen. Ein besonderes Highlight: die Möglichkeit, ein Baby-Krokodil zu streicheln – ein unvergessliches Erlebnis für Groß und Klein. Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis fanden wir absolut top. (2 Erwachsene 2 Kinder 36 Euro).

Im Anschluss ging es weiter zur Dubai Marina, wo wir ein entspanntes Mittagessen mit Blick auf die Skyline genossen. Danach traten wir die Rückfahrt Richtung Abu Dhabi an, mit einem letzten Stopp bei The Last Exit, einem Rastplatz im verrückten Mad Max-Stil. Ein witziger Abschluss für unseren Roadtrip!

Die letzte Nacht verbrachten wir im praktischen Airport Hotel, inklusive Shuttle-Service zum Terminal. Rückflug um 3 Uhr morgens. Die Kinder sie machten das großartig. Kleinen Schockmoment am Check-in, wir hatten deutlich mehr Gepäck, da waren die Mitarbeiter Gott sei dank super kulant. Auch das Security Personal sagte nichts zu unseren vielen Wasserflaschen. Komisch, denn in Bergamo durfte kein Schluck Wasser durch die Sicherheitskontrollen. Andere Länder ander Sitten. In Istanbul hatten wir noch einen kurzen Umstieg, bevor es zurück nach Hause ging. Kleiner Tipp, kauft euch das Wasser an den Automaten. Dort kostet es so viel weniger als in den Cafés oder Restaurants.

👗 Kleidung in den Vereinigten Arabischen Emiraten

Für mich war es selbstverständlich, mich während unseres Aufenthalts in den VAE respektvoll zu kleiden. Das bedeutete: lange Röcke oder Hosen, keine Tops und immer bedeckte Schultern. Gerade beim Besuch religiöser oder öffentlicher Orte wird ein gewisses Maß an Zurückhaltung erwartet. Natürlich sieht man in den modernen Malls oder am Strand auch viele Touristen in westlicher Kleidung, dennoch fühlte ich mich wohler, die kulturellen Gepflogenheiten zu berücksichtigen. So vermeidet man unangenehme Situationen und zeigt gleichzeitig Respekt gegenüber der lokalen Kultur.

✨ Fazit unserer Reise

Unsere Reise in die Vereinigten Arabischen Emirate war für uns als Familie ein unvergessliches Abenteuer – und dank Ramadan überraschend budgetfreundlich. In dieser Zeit waren Flüge und Hotels spürbar günstiger. Einschränkungen? Kaum. In den Hotels lief alles normal, und in den Malls konnten wir in abgetrennten Bereichen ganz regulär essen – der kleine Sichtschutz hat überhaupt nicht gestört. Schade war nur, dass die Wassershow an der Dubai Mall mittags ausfiel; abends hätte sie später stattgefunden, aber dafür nochmal extra hinzufahren war uns mit den Kindern zu umständlich.

💶 Unser Kostenüberblick (Familie, 4 Personen)

  • ✈️ Flüge (Pegasus, Bergamo ↔︎ Abu Dhabi) – 4 × 180 € = 720 € (inkl. Gepäck)
  • 🚗 Mietwagen – 400 €
  • 🏠 Airbnb Abu Dhabi (3 Nächte) – 210 €
  • 🏜️ Al Marmoon Wüstencamp (1 Nacht, all inclusive) – 319 €
  • 🏨 Raffles Dubai (3 Nächte) – 739 €
  • 🛫 Airport-Hotel Abu Dhabi (1 Nacht) – 70 €
  • 🎟️ Eintritte – Burj Khalifa 4 × 42 € = 168 € • Dubai Crocodile Park 36 €236 € gesamt
  • 🍽️ Essen (5× auswärts, geschätzt 60 € pro Mahlzeit) – 300 €

Hinweis: Für die fünf Restaurantbesuche habe ich mit ca. 60 € pro Familienmahlzeit kalkuliert; Shopping und persönliche Extras sind hier nicht enthalten.

Gesamtsumme der Reise: 2.962 € (ohne Shopping und Strafzettel) – das sind etwa 740 € pro Person. Für das, was wir erlebt haben, finden wir das Preis‑Leistungs‑Verhältnis top.

Unser Fazit: Die Emirate sind super kinderfreundlich, sehr sicher und – mit etwas Planung, Preisalarm für Flüge und Deal‑Apps – auch mit kleinerem Budget gut machbar. Wir würden es genauso wieder machen.

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